Standardmodell vs. Supersymmetrie

Das Standardmodell Die Mitte der 1970er Jahre fertiggestellte und durch die Higgs-Entdeckung 2012 bestätigte Theorie der Teilchenphysik enthält 17 fundamentale Teilchen: 6 Quarks, 6 Leptonen, 4 Eichbosonen (Photon, W±, Z, Gluon) und das Higgs-Boson. Drei Kräfte (elektromagnetisch, schwach, stark) werden durch Eichsymmetrien SU(3)×SU(2)×U(1) beschrieben.

Supersymmetrie (SUSY) postuliert, dass jedes Teilchen des Standardmodells einen schwereren „Superpartner“ mit entgegengesetzten Spinstatistiken hat: Squarks für Quarks, Sleptonen für Leptonen, Photinos und Gluinos für Eichbosonen und so weiter. SUSY würde das Hierarchieproblem angehen, einen Kandidaten für Dunkle Materie (leichtester Superpartner) bereitstellen und Eichkopplungen nahe 1016 vereinheitlichen GeV.

Ab 2024 haben ATLAS- und CMS-Suchen am LHC strenge Grenzwerte festgelegt, aber keine direkten Beweise für SUSY bei elektroschwachen Energien gefunden. Ob SUSY auf höheren Skalen existiert, ist eine der großen offenen Fragen.

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