Reales vs. virtuelles Bild

A echtes Bild entsteht dort, wo Lichtstrahlen tatsächlich zusammenlaufen und auf eine Leinwand projiziert werden können. Invertiert, auf der gegenüberliegenden Seite einer Sammellinse oder vor einem Hohlspiegel. Beispiele: Bild auf einem Kamerasensor, an eine Wand projiziertes Dia, Netzhautbild im Auge.

A virtuelles Bild ist der scheinbare Ort, von dem divergierende Strahlen nach Brechung oder Reflexion zu stammen scheinen. Kann nicht auf eine Leinwand projiziert werden. Aufrecht, auf der gleichen Seite wie das Objekt. Beispiele: Bild in einem flachen Spiegel, vergrößertes Bild in einer Lupe (Objekt näher als f), Bild in einer Zerstreuungslinse.

Vorzeichenkonvention: realer Bildabstand s′ > 0; virtueller Bildabstand s′ < 0 (in der kartesischen Konvention, die in den meisten Lehrbüchern verwendet wird).

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