Konkave vs. konvexe Linse

Konvexe (sammelnde) Linse — in der Mitte dicker. Parallele Strahlen laufen im Brennpunkt zusammen, f > 0. Wird in Kameras, Lupen, zur Korrektur von Hyperopie (Weitsichtigkeit), Mikroskopobjektiven und Lesebrillen verwendet.

Konkave (zerstreuende) Linse – in der Mitte dünner. Parallele Strahlen divergieren, als ob sie vom Brennpunkt ausgehen würden, f < 0. Wird bei der Korrektur von Myopie (Kurzsichtigkeit), Galilei-Teleskopen und Strahlaufweitern verwendet.

Beide gehorchen der Gleichung für dünne Linsen 1/s + 1/s′ = 1/f und der Gleichung des Linsenherstellers 1/f = (n − 1) (1/R1 − 1/R2). Der Bildtyp (real/virtuell, aufrecht/invertiert, vergrößert/verkleinert) ergibt sich aus dem Vorzeichen von f und dem Objektabstand relativ zu f.

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